Geldanlage Vergleich von Festgeld und Tagesgeld
Beide Konten dienen der Geldanlage und nicht der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Dabei vergleichen wir die folgenden 3 Kriterien: Laufzeit, Verzinsung und Gebühren.
1. Laufzeit:
Tages- und Festgeldkonten dienen beide der kurzfristigen Geldanlage. Über das Guthaben des Tagesgeldkonto kann täglich verfügt werden, indem der benötigte Betrag auf ein sogenanntes Referenzkonto überwiesen wird. Das Festgeld wird auch als Termingeld oder Termineinlage bezeichnet. Typisches Kennzeichen dieser Form der Geldanlage ist die feste Laufzeit. Die Laufzeit beträgt meist 30, 45, 60 oder 90 Tage, während der das Geld fest angelegt ist.
2. Die Verzinsung
Während das Tagesgeldkonto eine variable Verzinsung hat und der Zinssatz sich somit jeden Tag ändern kann, ist die Verzinsung beim Festgeldkonto für die gesamte Laufzeit garantiert. Am Ende der Laufzeit wird das Guthaben bei einer automatischen Prolongation, zu dem aktuell gültigen Zinssatz verlängert.
3. Gebühren
Beide Konten sind in der Regel gebührenfrei, das heißt es fällt weder eine Kontoführungsgebühr, noch eine Gebühr für Verfügungen, wie z.B. Einzahlungen oder Abhebungen an. Die automatische Prolongation: Ein Festgeld wird oft mit einer automatischen Prolongation abgeschlossen, d.h. das Festgeld wird am Ende der alten Laufzeit automatisch mit der gleichen Laufzeit verlängert, solange der Kunde der Bank nichts anderes mitteilt.
Fazit: Beide Geldanlageformen unterscheiden sich nur marginal, darum kann man ruhig die Geldanlageform mit dem besseren Zinssatz wählen.