Zinsvergleich - Tagesgeld gegen Festgeld

In der letzten Zeit fielen vor allem Werbungen von Kreditinstituten auf, die ihre Tages- und Festgeldkonten mit hohen Zinssätzen vermarkteten, jedoch geschah dies in einer so großen Fülle, dass der Kunde schnell den Überblick darüber verlor, welches das beste Angebot für ihn ist. Pauschal kann man sagen, dass die Zinsen eines Tagesgeldkontos 0,0-1,5% geringer sind als die eines Festgeldkontos.

Der Vorteil des Zinssatzes eines Festgeldkontos besteht darin, dass dieser für die gesamte vereinbarte Laufzeit gilt und nicht wie beim Tagesgeldkonto täglich variabel ist. Als Kunde sollte jedoch vor allem auf Angebote geachtet werden, so kann es vorkommen das ein Kreditinstitut die Zinsen für Tagesgeld als Sonderverzinsung für einen garantierten Zeitraum anhebt und das Tagesgeld somit renditestärker als Festgeld wird. Die Sicherheit des Festgeldes liegt für Kunden vor allem in dem Umstand, dass wenn der Basiszinssatz sinkt, der Festgeldzinssatz nicht betroffen ist.

Der Nachteil dabei ist, das man als Kunde nicht an einer positiven Entwicklung des Basiszinssatzes partizipieren kann, da man sich vertraglich auf einen Zinssatz festgelegt hat. Als Anleger sollte man also vorrausschauend Denken und sich Gedanken über die Entwicklung der Finanzmärkte machen, so dass man bei hohen Zinsen eher einen Festgeldvertrag abschließt um den hohen Zinssatz über einen längeren Zeitraum erhalten zu können und ein Tagesgeldkonto eher um an einer positiven Entwicklung des Zinssatzes zu partizipieren. Wann die richtigen Zeitpunkte zum Einstieg sind, liegt jedoch im eigenen Ermessen.